1. November 2014

Sir Schmackofatz ist da!

Oh, was habe ich mich gefreut, als Lena von der Berlinerie mir nun bereits zum 2. Mal ihr Vertrauen geschenkt und mich zum Probenähen ausgewählt hat. Beim ersten Mal durfte ich ihr tolles Ebook "United Stripes" testen und dieses Mal gab es wieder etwas Tolles für alle Jungsmamas: den Latz "Sir Schmackofatz".



Nachdem ich Lenas Entscheidung für das Probenähen am Sonntag erfahren hatte, startete ich frohen Mutes in die neue Woche. Da ich nicht viel passende Baumwolle zur Hand hatte, wollte ich mich am Montag beim Stoffladen meines Vertrauens mit der passenden Auswahl eindecken. So war der Plan, von dem besagter Laden nur leider nichts wusste und deshalb geschlossen hatte. Denn schließlich waren letzte Woche Herbstferien in Baden-Württemberg. So musste ich nun auf die Schnelle Stoffe bei Dawanda bestellen und war leicht überfordert mit der Auswahl. Aber am Ende war es recht einfach, denn ich wollte keinen bunten Sir Schmackofatz nähen, sondern ihn sehr klassisch elegant halten und bestellte schwarze und weiße Baumwolle und noch passendes Schrägband. Den Rest der Woche wartete ich ungeduldig, denn ich wollte so schnell wie möglich loslegen und meine Ideen umsetzen. Leider musste ich bis Donnerstag darauf warten und so wurde Donnerstagabend genäht, um dann Freitag noch schnell Fotos zu machen. Ich stand schon etwas unter Streß, hatte Lena nämlich angkündigt, dass sie ihr Ebook bereits am Freitag veröffentlichen wolle und ich wollte sie auf keinen Fall enttäuschen. Aber es ist mir alles in der vorgegebenen Zeit gelungen und die Bilder waren noch rechtzeitig an Ort und Stelle.

Da ich wieder einmal recht stolz bin auf mein Werk, gibt es ein paar Bilder mehr für euch.


Das Ebook ist wieder sehr ausführlich erklärt und deshalb auch für Anfänger wie mich bestens geeignet. Lena hat jeden Nähschritt im Bild festgehalten und erklärt und man konnte allem gut folgen.
Der Schnitt zeichnet sich durch eine schicke Falte an der Passe, eine Fliege und die länglichen Seitenteile aus. Es kann zum Wenden genäht werden, sodass ihr es nicht gleich beim ersten Pfleck waschen müssen, sondern auch die Rückseite verwenden könnt. (Quelle: https://berlinerie.wordpress.com/)
Bei Sir Schmackofatz handelt es sich um einen festlichen Latz und ich fand dazu die klassischen Farben sehr passend und habe mich daher für schwarze Baumwolle und weiße Baumwolle mit schwarzen Sternen entschieden. Obwohl ich sonst für Kinderkleidung bunt bevorzuge, hat mir diese Farbkombination hierfür sehr gut gefallen.



Anders, als im Ebook erklärt, habe ich hinten einen Klettverschluss angebracht und die oberen Bänder um die Hälfte gekürzt. So passt der Latz dem Minimann perfekt. Einziger Nachteil dabei ist jedoch, dass man den Latz nun nicht mehr wenden kann, um die ersten Flecken zu verstecken.


Wir waren zum Glück am Montag noch kurz mit dem Minimann beim Friseur. So hat er auf diesen Fotos eine anständige Frisur und die Haare hängen ihm nicht mehr ständig in den Augen. Für meinen Geschmack sind sie vorne zwar etwas zu kurz geworden, aber Haare wachsen ja schnell wieder nach und bis dahin geht es schon.


Am Ende habe ich die Fliege ebenfalls aus dem schwarzen Baumwollstoff selbst genäht und sie mit einer Sicherheitsnadel am Latz befestigt. So kann sie bei Bedarf einfach abgenommen werden, was ich gerade beim Waschen sehr praktisch finde.


Sir Schmackofatz ist für Babys, Kleinkinder und Kindergartenkinder gleichermaßen geeignet. Bei meiner ersten Version hatte ich hinten noch Bänder angenäht und diese dem Löwenmädchen angezogen. Sogar ihr hat er noch prima gepasst. Je nach Größe des Kindes muss man sich für Klettverschluss oder Bänder entscheiden und so den Latz an das Kind anpassen. Soll ja am Ende schließlich auch alles sitzen und gut aussehen.



Mein Fazit: Eigentlich gefallen mir solche Krawatten- und Fliegensachen bei kleinen Kindern bzw. Babys nicht, aber bei Sir Schmackofatz mache ich eine Ausnahme. Es ist ein Latz, der beim Essen getragen wird und sieht einfach nur niedlich aus. Der Minimann sah einfach zum Anbeißen aus, als ich mit ihm die Fotos gemacht habe. Lena hatte hier wieder eine klasse Idee, um kleine Kinder gut aussehen zu lassen. Denn oftmals hat man zwar ein schickes Outfit für eine besondere Gelegenheit parat, aber beim Essen zerstört der alte, verwaschene und fleckige Latz dann das Erscheinungsbild. Aber mit Sir Schmackofatz wird uns das in Zukunft nicht mehr passieren.

Sir Schmackofatz ist für mich kein Latz für jeden Tag. Denn sind wir mal ehrlich, Karotten- und Tomatenflecke machen sich nicht gut darauf und er ist auch viel zu schade dafür. Aber auf Omas nächstem Geburtstag oder jetzt bald an Weihnachten mit der ganzen Familie ist euer Sohn mit Sir Schmackofatz sicherlich der Star am Esstisch. Der Minimann wird seinen Sir Schmackofatz an Weihnachten bei Oma und Opa tragen und ich bin schon jetzt auf die Gesichter gespannt. Er wird auf jeden Fall eine gute Figur darin machen.

Und für alle Mädelsmamas: Von Berlinerie gibt es noch die süße Miss Mampf, das Pendant zu Sir Schmackofatz. So können sich auch die Mädchen stilsicher an Weihnachten vollkleckern.

Und weil ich soooo stolz auf meine Werk bin und sie am liebsten der ganzen Welt zeigen möchte (braucht nicht jeder einen Sir Schmackofatz?), geht es damit zu Made4Boys, Kiddikram und Link your Stuff.

Wie gefällt euch meine Umsetzung von Sir Schmackofatz?


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