23. Oktober 2014

Unsere 13-LIEBLINGSbabybreie, die immer schmecken

Wie ihr ja schon wisst, koche ich jeden Tag den Mittagsbrei für den Minimann selbst, da es mir wichtig ist, dass er den eigentlichen Geschmack der Lebensmittel kennen lernt. Gleichzeitig lernt er meine Art zu kochen kennen und der Übergang zum Familienessen stellt später keinerlei Probleme dar.
Und da ich dem jungen Mann nicht jeden Tag das gleiche Essen anbieten möchte, habe ich in den letzten Wochen verschiedene Rezepte ausprobiert. Unsere Favoriten der letzten beiden Monate habe ich euch hier zusammengestellt und ich verrate euch noch eine kleine Geheimzutat.

Natürlich wird hier nicht jeden Tag mit größter Begeisterung der Teller leer gegessen - muss er auch nicht. Denn schließllich essen wir nicht immer die gleiche Menge und es gibt  immer mal wieder Störfaktoren (ihr wisst schon: Zähne oder ein Schub), die den Appetit etwas schmälern.

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Die Grundlage der meisten Breie ist bei mir die Kartoffel (ca. 100g) und entweder Karotte oder Zucchini. Und dann wird kombiniert, was der Kühlschrank gerade hergibt. Unsere Favoriten habe ich euch hier mal zusammengestellt:
  • Karotte und Erbsen
  • Lauch und Karotte
  • Karotte und Kohlrabi
  • Zucchini mit Karotte 
  • Zucchini mit Erbsen
  • Zucchini und Broccoli (hier variiere ich sehr gerne, in dem ich anstelle der Kartoffel Reis dazugebe und ab und an ein Stück Fisch)
Hm, alles noch nicht so wirklich spannend. Kennt ihr, oder? Ich mag diese einfachen Rezepte sehr gerne. Man braucht nur einen Topf, es ist schnell geschnippelt und dem Minimann schmeckt es. Zu allen Varianten kann man natürlich noch etwas Fleisch hinzugeben. Das mache ich je nach Laune. Meistens habe ich immer etwas Fleisch eingefroren und taue es bei Bedarf schnell auf.
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Wie ihr ja bereits wisst, besitze ich keinerlei Geräte, die es heutzutage zur Babybreizubereitung zu kaufen gibt. Ich gebe meistens alles in einen Topf und koche das Gemüse, bis es gar ist. Damit der Brei nicht zu trocken wird, lasse ich etwas Kochwasser im Topf übrig und püriere alles mit einem Teelöffel Butter zu einem leckeren Brei. Alternativ dünste ich das Gemüse im Topf und gebe dabei die Kartoffeln aber direkt ins Kochwasser. Ihr könnt natürlich auch anstelle der Butter etwas Öl zum Brei geben, aber meine Erfahrung hat einfach gezeigt, dass der Brei mit Butter besser schmeckt und von den Babys lieber gegessen wird.

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Ab und an gibt es aber natürlich auch mal etwas anderes, ein anderes Geschmackserlebnis. Denn Babys, die schon von früh feine Geschmackserlebnisse ermöglicht bekommen, sind meist später keine heiklen Esser, die nur auf ihre Nudeln-ohne-alles bestehen.
  • Blumenkohl mit Paprika und Kartoffel - dabei koche ich den Blumenkohl in einem extra Topf mit Milch und die Paprika und Kartoffel wie gewohnt in Wasser. Am Schluss gebe ich die Kartoffel-Paprika-Mischung zum Blumenkohl und püriere alles mit der Milch zu einem Brei.
  • Buchstabennudeln in Tomaten-Zucchini-Soße - die gehäutete und entkernte Tomate gebe ich zu einem Teelöffel Butter in den Topf und dünste sie etwas an. Anschließend kommt noch die Zucchini und etwas Wasser hinzu.
  • Hähnchenbrust mit Trauben und Zucchini und Reis - Man kann das Hähnchenfleisch zuerst in etwas Butter anbraten oder aber gleich gemeinsam mit etwas Zucchini und 6 kernlosen Trauben in Wasser aufkochen und pürieren.
  • Kartoffel mit Lauch und griechischem Joghurt (mein Geheimtipp für euch) - den Lauch dünste ich kurz in etwas Butter im Topf an, bis er glasig ist. Anschließend kommen die Kartoffeln und Wasser hinzu. Nach dem Pürieren gebe ich noch einen Esslöffel griechischen Joghurt dazu. 
  • Süßkartoffel mit Spinat, Erbsen und Frischkäse - den Blattspinat (ich nehme meistens den aus der Tiefkühltruhe) lasse ich in einem Topf langsam auftauen und koche ihn einmal kurz auf. Währenddessen koche ich in einem zweiten Topf die Süßkartoffel gemeinsam mit den Erbsen. Ist alles durch, gebe ich beides in einen Topf, koche mit ein wenig Wasser noch einmal kurz auf und püriere es anschließend mit einem Teelöffel Frischkäse.
  • Buchstabennudeln mit Karotte, Blumenkohl und Tomate - Karotte und Blumenkohl in etwas Wasser garen und anschließend abgießen. Nun gebt ihr einen Teelöffel Butter in einen kleinen Topf und gart darin die geschälte und entkernte Tomate bis sie zerfällt. Anschließend gebt ihr die Karotte-Blumenkohl-Mischung dazu und erwärmt alles noch einmal. Zuletzt kommen noch die gekochten Buchstabennudeln dazu und dann könnt ihr es pürieren. 
  • Babys Hühnerfrikassée - Hierzu koche ich die Hähnchenschenkel mit Suppengrün, bis sie durch sind und lasse aber dabei das Salz weg - so bekomme ich trotzdem eine schmackhafte Hühnerbrühe, die trotzdem babygerecht ist. Keine Angst, diese Arbeit mache ich nicht extra für den Brei, sondern koche gleichzeitig das Frikassée für uns mit. Für den Brei schneide ich nun eine Karotte klein und koche sie mit einigen TK-Erbsen in einem Topf mit einem Teil der Hühnerbrühe. Kurz vor Ende der Garzeit gebe ich noch das Hähnchenfleisch zum Aufwärmen mit hinzu. Zum Schluss kommt noch ca. 2 EL gekochter Reis dazu und dann wird alles zusammen püriert.
Selbstverständlich bekommen nicht jedem Baby alle Zutaten. Besonders Blumenkohl, Lauch, Kohlrabi und Broccoli können bei empfindlichen Babys zu Bauchschmerzen und Blähungen führen. Hier müsste ihr euer Baby einfach genau beobachten. Vielleicht ist es für die ein oder andere Zutat noch zu klein, dann probiert es einfach zu einem späteren Zeitpunkt wieder.

Aber ihr seht, alles ist möglich. Es muss nicht immer bei dem Standardbrei bleiben, es gibt viele Variationsmöglichkeiten. Traut eurem Baby auch mal etwas zu. Wenn mal ein Brei überhaupt nicht schmeckt, gibt es eben mehr Milch oder etwas Obst.
  
Welchen Brei kocht ihr am liebsten? Hat euer Baby schon einen Lieblingsbrei? 
 Verratet ihr mir euer Lieblingsbreirezept?
Ich bin gespannt auf eure Kommentare.

Bis bald,


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