24. September 2014

Wir feiern mit Elfen und Feen einen Feengeburtstag - Teil 2

Unsere ganzen Vorbereitungen zum großen Tag des Löwenmädchens konntet ihr hier bereits lesen. Nun möchte ich euch noch erzählen wie wir unseren ersten Kindergeburtstag gefeiert haben. Ich muss sagen, dass ich recht stolz bin, denn ich glaube, es hat allen Kindern gut gefallen. (*hüstel)


Da der Geburtstag auf einen normalen Kindergartentag fiel, weckten wir das Löwenmädchen und sie durfte nach ihren Geschenken suchen. Es war ihr eigener Wunsch, dass wir ihre Geschenke verstecken sollten. Mir persönlich hat es diese Variante nicht ganz so gut gefallen, aber es geht ja schließlich um die Wünsche des Geburtstagskindes und ihr muss es gefallen. Nachdem alle Geschenke gefunden waren, durfte sie sie natürlich auch auspacken. Besonders große Augen bekam das Löwenmädchen natürlich bei ihrem neuen Bagger, den sie sich sehnlichst gewünscht hatte.

Anschließend frühstückten wir gemeinsam. Da es den eigentlich Geburtstagskuchen erst am Nachmittag geben sollte, hatte ich ihr für das Frühstück einfach einen kleinen Muffin davon gebacken und sie durfte schon morgens eine Kerze auspusten. Nachdem sich das Löwenmädchen ein schönes Kleid ausgesucht hatte, machten wir uns auf den Weg zum Kindergarten, wo natürlich auch gefeiert wurde.

Den Vormittag nutzten der Lieblingspapa und ich um die Wohnung und den Garten mit Krepppapier, Girlanden und Luftballons zu dekorieren. Obwohl es nicht viel war, verging die Zeit wie im Flug und schon ging der Papa los um das Geburtstagskind abzuholen.

Nach dem Mittagessen - es gab natürlich das Lieblingsessen des Löwenmädchens - durfte sie ihren Geburtstagsrock und das neue Geburtstagsshirt sowie ihre Feenflügel anziehen. Ich stellte noch die Bastelmaterialien bereit, deckte den Geburtstagstisch und dann warteten wir auf das Eintreffen der Gäste.
 
Kaum waren alle Feenfreundinnen eingetroffen, ging es mit basteln los. Jedes Mädchen durfte sich seinen eigenen Feenstab basteln und verzieren. Das war vielleicht ein Durcheinander. Jede wollte am liebsten alles und/oder genau das, was eine andere gerade hatte. Aber am Ende hatte dann doch jede ihren eigenen Zauberstab nach ihren Wünschen gestaltet. Leider hatte ich nicht bedacht, dass gerade Glitzerstifte eine gewisse Zeit zum Trocknen brauchen und so machten wir eben erstmal ohne Zauberstäbe weiter und legten diese stattdessen in die Sonne.
 

Zum Auspacken der Geschenke setzten wir uns in einen Kreis und jede Fee überreichte dem Löwenmädchen ihr Geschenk. So wurde wirklich jedes Geschenk gewürdigt und nicht einfach nur aufgerissen und in die Ecke geschmissen. Den Kindern hat es sehr gut gefallen und jedes Geschenk wurde natürlich erstmal ausgiebig von allen bewundert. Hierfür hatte ich eigentlich vorgesehen mit den Zauberstäbe eine Variante des "Flaschen-drehens" zu spielen, was aber entfiel.

Als alle Geschenke ausgepackt waren, setzten sich die Kinder an den Tisch und es gab Kuchen. Natürlich sangen wir dem Löwenmädchen auch ein Geburtstagslied und sie durfte ihre Geburtstagskerzen auspusten. Neben dem Geburtstagskuchen hatte ich noch Melonensterne, Schokoküsse und eine kleine Obstschale vorbereitet. Wie es nicht anders zu erwarten war, hielt es die kleinen Feen natürlich nicht lange am Tisch und es ging hinaus in den Garten. Aber zuvor erklärte ich den Mädchen, dass der Gute-Nacht-Elfe Mondstern von bösen Trollen einige Traumsterne gestohlen wurden. Diese seien im Garten versteckt worden und es sei nun die Aufgabe der kleinen Feen diese wiederzufinden. Dazu bekam jedes Mädchen einen Becher in die Hand und ab ging es in den Garten. Ich hätte nie gedacht, dass so ein einfaches Spiel eine derartige Begeisterung hevorrufen würde. Die Mädels waren kaum zu bremsen und es gab Tränen, wenn eine nicht genügen finden konnte. Der Lieblingspapa hatte extra ein paar Sterne zurückbehalten und verteilte diese nun schnell noch heimlich, damit jedes Mädchen auch ein paar Glitzersterne finden konnte.  Alles es dann wirklich keine Traumsterne mehr zu finden gab, enterten die kleinen Feen das Trampolin und es wurde wild gehüpft.

Irgendwann klingelte es plötzlich an der Tür. Als wir aufmachten, lag aber lediglich ein Briefumschlag auf der Matte. Natürlich waren alle neugierig, was das zu bedeuten hatte und so las ich den Kindern den Brief der Feenkönigin vor:

WO IST DER SCHATZ DER FEENKÖNIGIN?
Im Feenreich herrscht große Aufregung: Der Schatz der Feenkönigin ist verschwunden! Die Fee ruft ihre Freundinnen zu Hilfe. Findet die Hinweise und am Ende den Schatz der Königin und ihr werdet reicht belohnt.

Die Schatzsuche hatte begonnen. Die Mädchen konnten ihre Schuhe nicht schnell genug anziehen und nach dem Spinnennetz suchen. Anschließend ging es weiter auf den Spielplatz, wo sie balancieren mussten und von da aus in die Tiefgarage unseres Hauses. Hier aber standen sie plötzlich vor einem verschlossenen Tor und auch da hing wieder ein gelber Umschlag für sie. Um an die eigentliche Aufgabe zu kommen, mussten sie drei Gegenstände nennen, die zu einer Fee gehören und sich selbst einen Zauberspruch ausdenken. Als sie diesen gemeinsam aufsagten und ihre Zauberstäbe schwangen, ging dann plötzlich das Tor auf. Was haben die Kinder da große Augen gemacht (zum Glück haben wir einen Funkdrücker :-)). In der Tiefgarage musste nun der Zauberer gesucht werden und mit Zaubersand angepustet werden, dann durften sie sich den nächsten Umschlag nehmen, der sie vor unsere Haustüre führte. Unter der Fußmatte befand sich der nächste Hinweis und die Aufgabe den Feenkönig mit einem Lied aufzuheitern. Von ihm erhielten sie die Aufgabe an dem Ort zu suchen, wo es auch immer Sommer einen Schneemann geben könnte. Im Kühlschrank fanden sie als letzten Hinweis eine Schatzkarte mit einem Bild unseres Gartens und dort mussten sie nach dem Schatz suchen.

Als der Schatz gefunden war, wurde der Inhalt erstmal bewundert und gleichmäßig aufgeteilt. Und jedes Mädchen machte sich gleich daran aus den Holzperlen eine Kette zu basteln.

Zum Abschluss spielten wir im Garten noch ein Spiel, picknickten draußen und bis die Eltern zum Abholen kamen, wurde weiter auf dem Trampolin gehüpft.

Es war wirklich ein wunderschöner Tag, der am Ende doch nicht so anstrengend war, wie ich befürchtet hatte. Dem Löwenmädchen hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen und am nächsten Tag schwärmten noch alle im Kindergarten von dem tollen Fest. Ich selbst freue mich, dass alles so gut gelaufen ist und bin schon auf die Party im nächsten Jahr gespannt. Eine Idee für ein Motto habe ich schon. Mal sehen, ob es dabei bleibt....

Bis bald,

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